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Andreas Lau

*1964

Bei Andreas Lau sieht man aus der Nähe nur Zeichen: aneinandergereihte Punkte, Häkchen, Wellen. Doch dann - erst verschwommen, allmählich immer deutlicher - treten Konturen hervor. Man schwankt zwischen den Zeichen als einzelne abstrakte Elemente und dem gesamten Bild als Summe der Teile. Plötzlich begreift man das Bild. Erst die Distanz lässt die Figürlichkeit im Werk von Andreas Lau sichtbar werden.
Übrigens: Reproduzieren lassen sich diese Arbeiten ganz schwer. Die Kraft des Originals ist hier auch optisch bedingt.

 

Kurzvita:
Andreas Lau (*1964) Kunstakademie Karlsruhe (van Dülmen), mehrere Auszeichnungen und Preise, zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland

Andreas Lau, M.B.
Andreas Lau, Hand

1. Hand (2), 2016
(Aus der Serie 'Hand und Fuß')
Eitempera auf Nessel
60 x 40 cm