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Alfred Hrdlicka zum 80. Geburtstag
Vor 40 Jahren begann die Reihe der Ausstellungen,
die Alfred Hrdlicka mit der Galerie Valentien realisierte.
Im Jahr 1975 zeigten wir das (damalige) bildhauerische Gesamtwerk als Eröffnungsausstellung
im neueingerichteten Skulpturengarten der Galerie in der Gellertstraße. Ein Text über die
langjährige Zusammenarbeit mit dem Künstler
mag die intensive und spannungsreiche Beziehung
zwischen Künstler und Galerie erläutern. (Anlage; der Text ist erschienen in: „A. Hrdlicka, Bildhauer,
Maler, Zeichner“, Katalog Kunsthalle Würth,
Schwäbisch Hall 2008)
In unserer aktuellen Ausstellung, zu der Sie herzlich eingeladen sind, werden Ausschnitte aus
Hrdlickas Schaffen der letzten 40 Jahre gezeigt, darunter auch Arbeiten aus der jüngsten Vergangenheit.
Unter anderem handelt es sich um
Aquarelle, Zeichnungen und Graphiken aus den Zyklen: „Roll over Mondrian“ (1967), „Anstalt“
(1979), „Schach“ (1981), „Die Türken vor Wien“ (1983), „Bauernkrieg“ (1983), „Claus von
Stauffenberg und der 20. Juli 1944“ (2004).
Außerdem werden Einzelblätter gezeigt, darunter
Blätter aus dem Jahr 2006, die als Nachklang zum
Stauffenbergzyklus von 2004 entstanden sind. Sie
vertreten den aufgelösten, expressiven Spätstil
Hrdlickas.
In Absprache mit dem Würth-Museum in
Schwäbisch Hall dürfen wir Sie zu der dort stattfindenden
Finissage der großen Hrdlicka Retrospektive
einladen, die ebenfalls am Sonntag den
14. September stattfindet, ab 16ºº Uhr bis gegen
20ºº Uhr.
Sie können dort neben dem großen Hrdlicka-
Bestand der Sammlung Würth auch einige großformatige
Zeichnungen und Steinskulpturen aus
dem Lager der Galerie Valentien besichtigen
(Preise auf Anfrage). |